Kurpark-Quartier

Das Kurpark-Quartier entsteht am Rande bzw. in zentraler Lage zum Kurpark und soll die urbanen Bedürfnisse einer modernen Gesellschaft abdecken. Die Planung sieht vor, dass sich das Gebäude in die Umgebung einpasst und nicht als störender Fremdkörper wirkt oder sich abgrenzt.

Aus diesem Grund sollte die alte Minigolfanlage in das Nutzungskonzept in den Planungen mit eingeschlossen werden ohne dass der alte Baumbestand verändert oder angegriffen wird

Die unterschiedlichen Ebenen bzw. Etagen werden unterschiedlichen Nutzungen zugeführt, was das Gebäude lebendiger und universeller macht.

Im Untergeschoss befindet sich dann ein ca. 200 m2 großes Tagesrestaurant bzw. Café, was von morgens bis zum frühen Abend den Besuchern des Kurparks sowie den Bewohnern des Quartiers zur Verfügung steht und zusätzlich eine Einkehrmöglichkeit eröffnet für Patienten der Kliniken und deren Besuch.

Das gleiche gilt auch für die angrenzenden Seniorenheime. Ein solches gastronomisches Angebot besteht heute im gesamten Umfeld nicht und würde zu einer deutlichen Aufwertung des gesamten nördlichen Kurgebietes führen.

Durch die neu geschaffenen Außenterrassen wird auch der Kreuzungsbereich neugestaltet, da die Vegetation neu angeordnet würde und somit der gesamte Bereich übersichtlicher und einladender gestaltet ist.

Auf dem 1. Stock werden Seniorenwohnungen (betreutes Wohnen) geschaffen.

Auf den folgenden Etagen entstehen ca. 70 Gästebetten, die mit ihrem Angebot nicht im Wettbewerb zu den bestehenden Hotels treten, sondern vielmehr neue Gästesegmente erschließen, die heute in Bad Gandersheim und Umland nicht oder nur schlecht bedient werden.

Mit diesen Übernachtungskonzept wird dem Gast ein urbanes Umfeld geboten bis hin zur Möglichkeit, sich selbst zu versorgen. Zusätzlich kann er hotelähnliche Leistungen hinzubuchen, wobei Frühstück und andere Speisen im Gastronomiebereich im EG angeboten werden.

Beispiele Boardinghouse Wohnungen

Im größeren Umkreis von Bad Gandersheim gibt es heute kein so genanntes Boardinghouse.

Auf den folgenden Etagen entstehen Wohnungen in unterschiedlichen Größen, die zum Teil barrierefrei sind. Im obersten Geschoss befinden sich dann 2 Penthouse-Wohnungen, die das Gesamtbild des Gebäudes abrunden.

                            (Entwurfsansicht)

Damit sich das Gebäude noch homogener in die Umgebung einfügt, wird der alte Minigolfplatz mit in die Planung eingeschlossen, wobei der alte Baumbestand erhalten bleibt und auch der Zugang zum Kurpark ungehindert möglich ist.

Das ehemalige Kurhotel Bartels wird von 4.800 m2 Bruttofläche auf unter 4.000 m2 brutto zurückgebaut.

Zum Beispiel durch den kompletten Abriss des alten Schwimmbadteils und auch im obersten Geschoss findet ein Rückbau statt, um Terrassenflächen zu schaffen. Um die gesamte Fassade aufzulockern, werden größere Fenster sowie Loggien eingebaut. Die gesamte Nettonutzfläche liegt nach dem Umbau bei 3.500 m2.

(Kurhotel Bartels wie es sich heute darstellt)

Dieses Projekt steht im direkten Zusammenhang mit der anstehenden LAGA 2022. Und es wird garantiert, dass der Gastrobereich sowie die ca. 70 Gästebetten pünktlich zur LAGA zur Verfügung stehen werden.

Die geplanten Übernachtungsmöglichkeiten werden sich im Preissegment von einem 3 Sterne+ Hotel bewegen und nicht im Bereich eines 4 oder 5 Sterne Hotels, vielmehr soll der Bedarf abgedeckt werden, der heute in Bad Gandersheim nicht abgedeckt wird oder nicht zur Verfügung steht.

Mit diesem Projekt wird nicht nur der Leerstand beseitigt, sondern vielmehr wird das gesamte nördliche Kurgebiet aufgewertet, wovon das Gesamtkurgebiet und die Stadt profitieren. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 6 Mio €.

Um dieses Projekt umzusetzen, ist es erforderlich, dass alle Kräfte gemeinsam an einem Strang ziehen, insbesondere der Rat, die Stadt und der mögliche Investor.